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Der Polterabend ist der Abschied vom
Junggesellen- bzw. Singledasein. Grundlage für diesen Brauch ist,
dass man früher glaubte, das Hochzeitspaar sei bis zur Hochzeit von bösen
Geistern bedroht und diese gilt es an diesem Abend durch lautstarkes
Poltern mit altem Porzellan für immer zu vertreiben: "Scherben
bringen Glück". Verboten sind dabei allerdings Gläser, denn
Glas steht für Glück, und Spiegel, da das Zerbrechen eines Spiegels
zu sieben Jahren Pech führt. Das Brautpaar muss gemeinsam den
Scherbenhaufen entsorgen und wird somit schon symbolisch auf künftige
schwierige Lebenslagen vorbereitet.
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Traditionsgemäß ist es so, dass der
Polterabend einen Tag vor der Hochzeit gefeiert wird und bis
Mitternacht geht. Um sich und den Gästen zwei Feiern hintereinander
zu ersparen, findet der Polterabend meist ein paar Tage oder schon
Wochen vor der Hochzeit statt.
Beispieltexte:
"Poltern ist ne alte
Sitte, doch wir haben eine Bitte:
Bei uns da muss es ohne gehn, sonst würden wir im Freien stehn,
der
Hausherr mag das Poltern nicht, da keift er rum wie'n kleiner Wicht.
Also, lasst das Porzellan zu Hause, wir machen einfach so die Sause.
Bringt uns gute Laune, Zeit und Spass - dann wirds auch ohne Poltern
was! "


"Zerbrochenes
Porzellan bringt uns Glück,
dies brauchen wir nun Stück für Stück.
Altes Papier, Glas und Dreck,
lasst von unserm Polterabend weg.
Wer poltert wie nach alter Sitte,
ist gern gesehn in unserer Mitte."


Gepoltert
wird nach alter Sitte,
darum, liebe Gäste, eine Bitte,
lasst Glas und Schrott zuhaus zurück,
denn nur wahre Scherben bringen Glück!


Viel
Glück, das ist des Polterabends Zweck,
werft Porzellan, lasst Unrat weg.
Es freu'n sich das Brautpaar und die Natur
bringt Ihr statt Müll uns Scherben nur.
Wenn
Sie Tipps, Anregungen oder, oder, oder... haben, senden Sie uns
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